Wisentgehege Kropp

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Vorschau: Eröffnung am 26.04.2007
Eröffnung am 26.04.2007

Eröffnung am 26.04.2007

Vorschau: Futterstand und Aussichtsplattform für Besucher
Futterstand und Aussichtsplattform für Besucher

Futterstand und Aussichtsplattform für Besucher

Vorschau: Das erste Sandbad
Das erste Sandbad

Das erste Sandbad

Vorschau: Das Gras schmeckt den Tieren
Das Gras schmeckt den Tieren

Das Gras schmeckt den Tieren

Vorschau: Noch ein wenig ängstlich in der neuen Umgebung
Noch ein wenig ängstlich in der neuen Umgebung

Noch ein wenig ängstlich in der neuen Umgebung

Vorschau: Gruppenfoto
Gruppenfoto

Gruppenfoto

Vorschau: Die Leitkuh Danga
Die Leitkuh Danga

Die Leitkuh Danga

Vorschau: Ein Wisent hat schöne Augen
Ein Wisent hat schöne Augen

Ein Wisent hat schöne Augen

Im Wisentpark, auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots in Kropp, wurden vom Verein Weidelandschaften e.V. zwei Wisentzuchtgruppen angesiedelt.  Neben einem 105 ha große, nicht zugänglichen  Freigehege, können die Tiere im Schaugehege zu den Besuchszeiten am Samstag und Sonntag in Augenschein genommen werden.

Geschichtliches zum Wisent

Höhlenzeichnungen belegen die Bedeutung der Ahnen des europäischen Wisents für den prähistorischen Menschen Europas. Die Zeichnungen zeigen den Wisentahnen als Jagdtier und als mythisches Symbol für Kraft und Stärke.
Die Jagd, der Rückgang großer geschlossener Wälder und die Besiedelung großer Landstriche durch den Menschen zerstören den Lebensraum des Wisents über Jahrhunderte. Im 18. Jahrhundert wurden die letzten frei lebenden Wisente in Ostpreußen, Ungarn und Rumänien ausgerottet. Neben einigen Tieren im Kaukasus überlebte lediglich im Urwald von Bialowieza eine größere Herde bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese Tiere fielen den Wirren des 1. Weltkrieges zum Opfer. 1919 galt der frei lebende Wisent als ausgerottet.

Steckbrief - Wisent (Bison bonasus)

  • Größe:  175 – 200 cm.
  • Gewicht:  männliche Tiere 600 bis 1000 Kilogramm; weibliche Tiere 350 bis 600 Kilogramm.
  • Lebensdauer: 15-20 Jahre.
  • Lebensraum: Mischwälder.
  • Nahrung: überwiegend Gras- und Raufutter, Laub, Triebe von Bäumen, Sträuchern, Rinde Moos, Flechten.
  • Lebensweise: Herdenverbände von 8-10 Muttertieren mit Nachwuchs (selten mehr als 20 Tiere).
  • Bullengruppen von 2 bis 15 Tieren, Altbullen sind Einzelgänger.
  • Aktionsraum in Freiheit: 2000  bis 4000 Hektar.

Die Rettung des Wisents

1923 gründete sich die Gesellschaft zur Rettung des Wisents. Dank einer internationalen Kooperation gelang es den Wisent vor der Ausrottung zu bewahren. Von insgesamt 57 Tieren, die in Gefangenschaft lebten, konnten zwölf für die Aufbauzucht verwendet werden, darunter der einzig überlebende Bulle der Kaukasuspopulation. Nur sieben der Gründungstiere gehörten der reinblütigen Unterart der Flachlandwisente (Bison bonasus bonasus) an. Heute trennt man diese reinblütige Linie und führt sie als Flachlandlinie weiter während die Kreuzungstiere unter Einfluss des Kaukasusbullen der Kaukasuslinie (Bison bonasus caucasicus) zugeordnet werden.
Durch intensive Erhaltungszucht ist es seither gelungen, einen gegenwärtig etwa 3000 Tiere zählenden Wisentbestand wieder aufzubauen. Gilt der Wisent aufgrund der Bestandszahlen nicht als vom Aussterben bedroht, so ist doch unklar, wie sich der genetische Flaschenhals langfristig auf die Populationsentwicklung auswirkt. Eine Entwarnung kann insofern nicht gegeben werden. Weitere Anstrengungen zum Schutz des größten europäischen Säugetiers sind notwendig.

Wisentgehege Kropp
Ein Projekt von Weidelandschaften e.V. gefördert durch:

Bundesamt für Naturschutz

Logo Bundesamt für Naturschutz
www.bfn.de

 

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein Flagge
www.landesregierung.schleswig-holstein.de

 

Bingo! Umweltlotterie

Logo der Bingo Umweltlotterie
www.projektfoerderung.de

 


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